Sporty Noosa

30.10.2016
Tag zwei in Noosa war ein sportlicher Tag. Saskia geht morgens eine Runde Laufen, Anja und ich waren noch vor dem Frühstück im Pool und sind insgesamt bestimmt so mindestens 50 Meter weit geschwommen. Vor allem aber hat Martin zum dritten Mal am Noosa Triathlon teilgenommen.

Und dafür musste er ganz schön früh aufstehen. Schwimmstart um 6:49 Uhr. Ich glaube ich hatte bereits erwähnt, dass wir uns im Land der Früh-Aufsteher befinden. In diesem konkreten Fall kann ich das aber sogar nachvollziehen. Ab 11 Uhr ist es nämlich eigentlich schon viel zu heiß, um noch ernsthaft Sport zu betreiben.

Der frühe Start hatte dann leider auch zur Folge, dass wir unserer Supporter-Rolle nur sehr marginal nachkommen konnten. Wir hatten zwar einen Plan, wie wir Martin beim Radfahren und Laufen sehen könnten, sind damit aber gescheitert.

20 Minuten standen wir an der Fahrrad-Strecke und dachten uns „jetzt müsste er aber mal so langsam kommen“. Dabei war er längst vorbei. Als wir das dann auch irgendwann kapiert haben, sind wir schnurstracks zur Laufstrecke weiter und haben uns ins Gras gehockt. Da hat es dann nicht mal 10 Minuten gedauert und wir konnten ihn mit einem „Gleich gibt´s Frühstück“ sicherlich sehr für die letzten Kilometer motivieren.

Was wir da noch nicht wussten: Ab 11 Uhr serviert hier kaum ein ein Laden mehr Frühstück. Früh-Aufsteher und so. Ersatzweise gab es dann Fish&Chips mit Blick auf ein paar leibhafte Pelikane und einen putzigen Mini-Rochen im Noosa-River.

Nachmittags wollten wir in den Noosa National Park. Und die Idee hatten wir ganz offensichtlich nicht exklusiv. Also musste Saskia uns mit vollem Körpereinsatz einen Parkplatz erkämpfen. Well done. Los ging´s zu einem gemütlichen Spaziergang entlang der spektakulären Küste. Es heißt, man könne Koalas, Delfine und Schildkröten beobachten.

Der Wald war sehr hübsch, die plüschigen Koalas haben sich allerdings vor uns versteckt. Ebenso die Delfine. Selbst am eigens ausgezeichneten „Dolphin Point“ war nichts zu sehen. Not so tourist-friendly. Dafür hat Adlerauge Anja dann ein paar Schildkröten an der Steilküste entdeckt. Ich hätte die vermutlich einfach für Algen oder im Wasser treibendes Laub gehalten…

Unseren letzten Abend zu viert hier in Noosa haben wir dann bei homemade Spaghetti Bolo, einer sehr interessanten Pimm´s-Mischung und ein bisschen Rosé auf dem Balkon verbracht. Martin und Saskia haben morgen noch einen Tag Noosa vor sich, bei uns steht Fraser Island auf dem Programm. Die beiden sehen wir dann in Sydney und Melbourne wieder.

Original-Beitrag vom 30.10.2016 mit Kommentaren:
http://www.pal.koeln/pal-down-under/sporty-noosa/

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